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Anarcho-Syndicalism

Beim Institut für Syndikalismusforschung in Deutschland ist ein Artikel zum morgigen 98. Todestag von Stefan Gheorghiu erschienen. Der Aufsatz „Stefan Gheorghiu zum Gedenken” berichtet über das Leben und die Aktivität des „revolutionären Syndikalisten mit deutlichen anarchistischen Ansichten”. Gheorghiu dürfte für Menschen, die mit der Geschichte der rumänischen Arbeiterbewegung vertraut sind, kein Unbekannter sein. Nach dem 2. Weltkrieg und der Errichtung der Einparteienherrschaft der Rumänischen Kommunistischen Partei trug die Parteihochschule ab 1946 seinen Namen. Der Autor Martin Veith unterstreicht das Gheorghiu Zeit seines Lebens kein Kommunist war und von diesen nach seinem Tod vereinnahmt wurde. Es müsse darum gehen, „dass er aus der Umklammerung der Kommunisten befreit wird und der Blick auf sein wahres Ich, seine freiheitlichen und anti-autoritären Überzeugungen gerichtet wird.”

Der interessante Beitrag findet sich (nur in deutscher Sprache) auf dem Blog des Instituts für Syndikalismforschung.

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We think it is our duty to inform the movement about recent happenings in Romania.

On the 8th January 2012 on the Facebook-Page of the London Wobblies (https://www.facebook.com/?ref=tn_tnmn#!/london.iww) the person responsible for the Facebook-Page of the IASR has posted sexist comments and comments which justify the rape of fascist women as an antifascist act. To counter-reactions he answered with further comments of the same kind.

Quote:

IASR: I’m a bad “sexist” for wanting some fascist scums to be raped LOL

IASR: The same can be said to the partisans, those damn “pro-rape” dickheads. But wait, most of you like WW2 partisans. Well i got a news for you, partisans done some good fascist raping.

This responsible member of the IASR showed a total lack of reason in his acting, not even when he got from another member of IASR internally addressed about his comments. His reaction was, that all these things would be just a joke and not upsetting in his opinion, and that the case should be sit out as he refuses “political correctness”. For this position he got the support from all members of the IASR, except the only one who demanded a consideration of what happened.

After information about the rape-justifying comments from IASR occurred on the international libertarian platform Libcom http://libcom.org/forums/general/disturbing-comments—08012012, the IASR resorted to a lie and declared that the member of IASR who has written the comments would not be a member anymore and would also be suddenly unreachable.

Quote Entry IASR No 18 on the Libcom Discussionpage:

“Of course, he was a member of IASR, but he seems to be out of reach to us. His telephone number is closed, and he doesn’t answer to our emails. This individual was in charge of the FB account, until our international secretary resolved his personal problems and came back.”

IASR also claimed that the international secretary would have taken now over the administration of the Facebook account. The IASR would distance themselves from the reactionary statements and would lead an internal investigation.

This is a sheer lie set up to mislead the international movement. The person who has written the sexist comments on the London Wobblies Facebook-Page was none other than the international Secretary of the IASR himself, who poses himself now as the “Saviour” who would have taken back the groupaccount. Furthermore, this international secretary declared now that the person who posted these sexist comments must be a person “that seems… to have lost his entire human dignity”. (Comment No. 20)

Because of these happenings the member who demanded an examination, after several attempts to open a group discussion, has declared his withdrawal from IASR. He writes about that: “I believe that is unacceptable to lie a community that you pretend you are part of. I also believe you can’t build anything good on that ground. I think it’s useless and led by a blind ego to persist into a mistake that you can’t assume. More than the comments that occurred on a social internet page these are the reasons for which I distanced myself from IASR, a project that I put my heart into”

We bring this information to the knowledge of all libertarian and anarcho-syndicalist groups and organisations so that they get aware of what it is the case with the IASR and so that the comrades can take the appropriate measures.

ASIR, 12th January 2012

Anarcho-Syndicalist Infoservice Romania

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Bewegung über aktuelle Ereignisse in Rumänien zu informieren.

Auf der Facebook-Seite der Londoner Wobblies (https://www.facebook.com/?ref=tn_tnmn#!/london.iww) postete der Verantwortliche der Facebook-Seite der IASR am 8. Januar 2012 sexistische Kommentare sowie Kommentare die Vergewaltigungen von faschistischen Frauen als antifaschistisch rechtfertigen. Auf Gegenreaktionen reagierte er mit weiteren gleichartigen Kommentaren.

Zitate:

IASR: Ich bin ein schlimmer “Sexist” der will das faschistischer Dreck vergewaltigt wird LOL

IASR: Das selbe kann über die Partisanen gesagt werden, diese verdammten “pro-Vergewaltigung” Schwanzgesichten. Aber halt, die meisten von euch mögen die Partisanen des 2. Weltkriegs. Nun, ich habe Neuigkeiten für euch, die Partisanen taten einige  gute faschistische Vergewaltigungen.

Die betreffende Person der IASR zeigte keinerlei Einsicht in sein Verhalten, auch dann nicht, als er intern von einem anderen Mitglied der IASR darauf angesprochen wurde. Seine Reaktion war das es sich bei all diesen Sachen nur um einen Witz handeln würde und nicht schlimm sei und die Sache ausgesessen werde solle und er sich gegen “political correctness” wehre. Für diese Position erhielt er die Unterstützung aller Mitglieder der IASR, bis auf jenes, das eine Auseinandersetzung mit dem Vorgefallenen einforderte.

Nachdem auf der internationalen libertären Plattform Libcom http://libcom.org/forums/general/disturbing-comments—08012012 über die Vergewaltigungen rechtfertigenden Kommentare der IASR informiert wurde, griff die IASR zu einer Lüge, und behauptet nun, das dass Mitglied der IASR, welches die Kommentare verfasst habe, nicht mehr Mitglied sei und zudem noch plötzlich unerreichbar sei.

Zitat Eintrag der IASR Nr.18 auf der Libcom-Diskussionsseite: Ja, er war Mitglied der IASR, doch es scheint so als er von uns nicht mehr erreicht werden kann. Seine Telefonnummer ist nicht erreichbar und er antwortet nicht auf unsere emails. Die Person hatte die Aufgabe der Betreung des Facebook-Kontos bis unser internationaler Sekretär seine persönlichen Probleme lösen konnte und zurückkam. Den Account habe nun der internationale Sekretär der IASR übernommen. Die IASR distanziere sich von den rektionären Aussagen und würde eine interne Untersuchung durchführen.

Dies ist eine glatte Lüge, um die internationale Bewegung zu täuschen. Die Person, welche die sexistischen Kommentare auf der Londoner Wobblie-Facebook-Seite verfasst hat, war niemand anderes als der internationale Sekretär der IASR selber, der sich nun als “Retter” darstellt, der den Gruppenaccount übernommen habe. Weiterhin führt dieser Internationale Sekretär der IASR aus das es sich bei dem Mitglied der IASR, das die sexistischen Kommentare verfasst hat um eine Person handele, die “offenbar vollständig die menschliche Würde” verloren habe. (Kommentar Nr. 20).

Aufgrund des Vorgefallenen hat das Mitglied, das eine Auseinandersetzung darüber eingefordert hat, nach mehreren Versuchen diese in Gang zu setzen, seinen Austritt aus der IASR erklärt. Er schreibt dazu: “Ich bin überzeugt das es unakzeptabel ist die Gemeinschaft anzulügen, von der ihr behauptet ein Teil zu sein.  Ich bin ebenso überzeugt das man auf einer solchen Grundlage nichts gutes aufbauen kann. Ich glaube das dies sinnlos ist und von einem blinden Egoismus angetrieben wird der zu einem Fehler führte, den ihr nicht eingestehen könnt. Mehr als all die Kommentare die auf einer sozialen Internet-Seite erschienen, sind dies die Gründe weshalb ich mich von der IASR distanziere, einem Projekt, in das ich mein Herz eingebracht hatte.”

Wir bringen diese Informationen zur Kenntnis damit jede libertäre und anarcho-syndikalistische Gruppe und Organisation weiß, was es mit der IASR auf sich hat und das sie die entsprechenden Konsequenzen ziehen kann.

ASIR, 12. Januar 2012
Anarcho-Syndikalistischer Infodienst Rumänien

Die aktuelle Oktober-Ausgabe des “Industrial Worker” der “Industrial Workers of the World” (IWW) veröffentlicht ein Interview mit dem internationalen Sekretär der Anarcho-Syndikalistischen Initiative Rumäniens (I.A.S.R.). Darin informiert dieser über die Organisationsstruktur und angestrebte Arbeitsschwerpunkte der Initiative sowie über die Schwierigkeiten, mit denen die Anarcho-Syndikalisten in Rumänien konfrontiert sind. Angesprochen werden zudem die Situation der „nicht vorhandenen“ Linken im Land, sowie die der Anarchisten. Weiterhin erfahren die Leserinnen und Leser dass die I.A.S.R. einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Internationalen Arbeiter Assoziation (IAA) gestellt hat, über welchen auf dem kommenden Kongress der IAA entschieden werden soll.

Das Interview findet sich hier auf Seite 12.

The actual October issue of the “Industrial Worker” of the “Industrial Workers of the World” (IWW) published an interview with the international secretary of the Anarcho-Syndicalist Initiative from Romania (I.A.S.R.). Therein he informs about the organisational structure and the aspiration of the main work of the initiative as well as about the difficulties, with witch the anarcho-syndicalists in Romania are confronted. Addressed is also the situation of the “not existent” political left in the country, as also the situation of the anarchists. Further get the readers informed, that the I.A.S.R. has done a proposal of membership in the International Workers Association (IWA) about which the coming congress of IWA shall decide.

The interview is to find here at page 12

Was ist die Anarcho-Syndikalistische Initiative in Rumänien?

Die anarcho-syndikalistische Initiative in Rumänien (Initiativa Anarho-Sindicalista Romania) ist ein anarchistisches Projekt, genauer – ein anarcho-syndikalistisches Projekt, gegründet, um die Prinzipien des revolutionären Syndikalismus zu propagieren.

Was sind unsere Grundsätze?

Unsere Grundsätze sind  dazu beizutragen, eine Kritik an den bestehenden Gewerkschaften zu entfalten, welche auf dem Arbeitsmarkt operieren und in einer undemokratischen Weise funktionieren, das bekanntmachen von libertären Ideen, die Solidarität mit der arbeitenden Klasse und anderen vom aktuellen System unterdrückten sozialen Gruppen und einen Beitrag für eine Formation einer anarcho-syndikalistischen Bewegung in Rumänien zu leisten.

Was exakt ist die I.A.S.R., und in welche Richtung will sie sich entwickeln?

Aktuell versuchen wir unser Projekt durch einen Newsletter bekannt zu machen. Dieser Newsletter hat die Aufgabe, unsere Position zur Gewerkschaftsbewegung darzustellen und zu erklären und für diejenigen, die interessiert sind, die Prinzipien, die unserer Initiative zugrunde liegen, aufzuzeigen, ebenso wie das Model einer sozialen und ökonomischen Organisation entsprechend der libertären Prinzipien.

Das I.A.S.R.-Kollektiv beabsichtigt die Teilnahme an sozialen Aktionen, um dadurch eine anarchistische Präsenz unter Gewerkschaftern bei Protesten und Demonstrationen, unter Minderheiten jeder Art, die einen anerkannten Status in der Gesellschaft anstreben, sicherzustellen, sowie generell dort, wo immer auch Aktionen anzutreffen sind, die Veränderungen herbeiführen wollen, um die Gesellschaft von der Tyrannei des Staates, des Kapitalismus und der Religion zu emanzipieren.

Die Anarcho-Syndikalistische Initiative beabsichtigt, Teil der Internationalen Arbeiter-Assoziation zu werden, mit deren Statuten und Prinzipien wir uns identifizieren. Dieser Anschluss rührt mehrheitlich aus der Erkenntnis der Wichtigkeit internationaler Solidarität. Wir glauben, dass der Beitritt zu solch einer Organisation zu einer besseren Aufnahme von Ideen unter den Mitgliedern der I.A.S.R. beiträgt und eine Quelle der Inspiration, abgeleitet aus der langen Tradition der Existenz dieser Organisation ist.

Was ist die Motivation für solch ein Projekt, und was will es erreichen

Die Gesellschaft ist in soziale Klassen gespalten, zwischen denen, die beherrschen und den Beherrschten. Ausgehend von der Überzeugung, dass die Privilegien Einiger der Grund des Missbrauchs und der Ungerechtigkeit sind, identifizieren wir, wo immer Hierarchie und Autorität ist, die Quelle des Bösen in der Gesellschaft, in der wir leben. Diese Formen illegitimer sozialer Existenz beinhalten das, was unser Schicksal bestimmt.

Also sollten Staat, Kapitalismus und Religion einer Überprüfung unterzogen werden, um zu prüfen, ob die von ihnen ausgeübte Autorität die Bedingungen erfüllen, die als Basis unserer Gesellschaft etabliert werden sollten.

Wir glauben, dass sie dies mehr als oft nicht tun, und ihre Aktionen sich gegen alle von uns wenden. Unsere Geschichte ist eine lange Abfolge von Missbrauch und Raubzügen, durchgeführt von denen, die mit Autorität ausgestattet sind.

Der Staat hat die Machtposition der Kontrolle über die Bildung, der Einimpfung von Unterwürfigkeit im Interesse seines Machterhalts und der ungehinderten Propagierung der Interessen der herrschenden Klasse inne, der Kapitalismus ist verantwortlich für die Schaffung einer ungleichen und ungerechten ökonomischen Gesellschaft. Die Religion ist verantwortlich für das Darstellen ihrer Dogmen als absolute Wahrheit und ihren Beitrag dazu, das soziale Elend zu ignorieren. All dies macht die eigenmächtigen Entscheidungen einiger gegen andere, direkt oder indirekt, möglich.

Angesichts des gesagten, kämpfen wir für eine Gesellschaft, horizontal organisiert, basierend auf nicht-hierarchischen Prinzipien, verbunden von einem Netzwerk freiwilliger Assoziationen, koordiniert durch direkte Demokratie, die untereinander in Übereinstimmung mit den Prinzipien des libertären Kommunismus kooperieren.

In diesem Sinne betrachten wir den Anarcho-Syndikalismus als das bestmögliche Modell der Organisation, beginnend am Arbeitsplatz wo wir die Macht haben, unsere Ideen auszutauschen, wo wir uns Gehör verschaffen können, wo wir handeln können und uns in andere Bereiche der sozialen Gesellschaft ausweiten können.

Anarcho-Syndikalistische Initiative in Rumänien

Initiativa Anarho-Sindicalista Romania

Siehe auch den Blog der I.A.S.R.

What is the Anarcho-Sindicalist Initiative from Romania?

The Anarcho-Sindicalist Initiative from Romania is an anarchist project, more accurately – an anarcho-syndicalist project, initiated in order to promote the principles of revolutionary syndicalism.

Which are our objectives?

Our objectives are to initiate a criticism of the current labor unions that are operating on the labour market and which are run in an undemocratic manner, to make known libertarian ideas, to solidarize with the working class and other oppressed social groups under the current system and to contribute for the formation of an anarcho-syndicalist movement in Romania.

What exactly is  A.S.I.R. and in what direction does it tend to develop ?

Currently we try to promote our project publishing a newsletter. This newsletter has the role of making our position clear about the syndicalist movement, to define , for those interested, the principles that form the basis of our initiative and to indicate the model of social and economical organization according to libertarian principles.
The A.S.I.R. collective has also into account the participation at social actions in order to assure an anarchist presence among syndicalists at protests and marches, among minorities of any kind that claim a proper status in society and, generally, wherever there are to be found actions that intend to produce changes in order to emancipate the society form the tyranny of the state , of capitalism or religion.

The Anarcho-Syndicalist Initiative tends to be a part of the International Workers Association, with whose statutes and principles we identify ourselves. This adhesion is mostly due to the awareness of the importance of international solidarity. We believe that joining such an organization should contribute to a better assimilation of ideas among members of A.S.I.R. that will find a source of inspiration from the long tradition of the existence of this organization.

What is the motivation for such a project and what does it tend to accomplish?

The society is divided into social classes, between those who dominate and the oppressed. Starting from the conviction that the privileges of some are the source of abuse and injustice, we identify wherever there is hierarchy and authority – the source of evil in the society in which we live.

These forms of illegitimate social existence inherently are those that lead our destinies.

Thus the State, capitalism and religion – should be subject of scrutiny in order to certify if the authority exercised by them meets the conditions that should be established as the basis of our society.

We believe that more than often it does not and their actions turn against all of us, our history is but a long train of abuses and usurpations, made by those endowed with authority.

Thus the State is in charge of controlling the education, of inoculating obedience in order to conserve power and of promoting unhindered the interests of the ruling class, capitalism is responsible for creating an unequal and unjust economical society , religion is accountable for imposing their dogmas as being absolute truths and to make the social misery to be ignored.

All this make possible the arbitrary decisions made by some against others, directly or indirectly.

Given the above, we are fighting for a society organized horizontally, based on the non-hierarchical principle , composed of a network of voluntary associations, coordinated by direct democracy, that cooperate among themselves in accordance with the principles of libertarian communism.

In this sense, we consider anarcho-syndicalism the best suited model of organization, beginning from the workplace where we have the power to exchange ideas, where we can make us heard and where we can act and continuing into other realms of the social networks.

See also the Blog of the I.A.S.R.