Gedenkschrift zum 98. Todestag Stefan Gheorghius
Beim Institut für Syndikalismusforschung in Deutschland ist ein Artikel zum morgigen 98. Todestag von Stefan Gheorghiu erschienen. Der Aufsatz „Stefan Gheorghiu zum Gedenken” berichtet über das Leben und die Aktivität des „revolutionären Syndikalisten mit deutlichen anarchistischen Ansichten”. Gheorghiu dürfte für Menschen, die mit der Geschichte der rumänischen Arbeiterbewegung vertraut sind, kein Unbekannter sein. Nach dem 2. Weltkrieg und der Errichtung der Einparteienherrschaft der Rumänischen Kommunistischen Partei trug die Parteihochschule ab 1946 seinen Namen. Der Autor Martin Veith unterstreicht das Gheorghiu Zeit seines Lebens kein Kommunist war und von diesen nach seinem Tod vereinnahmt wurde. Es müsse darum gehen, „dass er aus der Umklammerung der Kommunisten befreit wird und der Blick auf sein wahres Ich, seine freiheitlichen und anti-autoritären Überzeugungen gerichtet wird.”
Der interessante Beitrag findet sich (nur in deutscher Sprache) auf dem Blog des Instituts für Syndikalismforschung.